Was ist SLUBsemantics?

Die neue Suchanwendung „SLUBsemantics“ der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden ermöglicht Benutzern themenorientierte Suchanfragen in ihrer Muttersprache zu stellen – und liefert alle thematisch relevanten Bücher des Bibliothekskatalogs, unabhängig ihrer Originalsprache und nach Relevanz sortiert zurück. Semantische Beziehungen werden grafisch dargestellt.

Inspiriert durch die wachsenden Möglichkeiten offener Daten im World Wide Web galt es zwei besonders anspruchsvolle Aufgaben zu berücksichtigen:

Erstens, die Ermöglichung einer thematischen Suche, mit der Benutzer losgelöst von den beschreibenden Metadaten eines Buches (z.B. Titel, Autor) relevante Bestände einer Bibliothek ausfindig machen können. Hierbei sollte den Benutzern eine Vorabrecherche nach relevanten Stichwörtern und deren Synonymen abgenommen werden.

Zweitens sollte der Tatsache Rechnung getragen werden, dass viele Benutzer zwar fremdsprachige Dokumente verstehen, aber mit der fremden Sprache nicht aktiv arbeiten können. Ziel war, bei der Eingabe von Suchanfragen in den Muttersprachen Deutsch, Englisch oder Polnisch auch anderssprachige Bestände auffindbar zu machen.

SLUBsemantics am Beispiel:

Lautet die Suchanfrage zum Beispiel „Gone with the wind“, erhält der Benutzer zugleich Treffer zum deutschen Filmtitel „Vom Winde verweht“, zum Regisseur Victor Fleming, zu Max Steiner, dem Komponisten der Filmmusik, und zu Margaret Mitchell, der Autorin der Romanvorlage.

Zur Orientierung und Auswahl hilft eine grafische Visualisierung, die ein mehrfaches hierarchisches Einschränken der Suchergebnisse ermöglicht. Mit der intuitiv zu bedienenden graphischen Suche kann sich der Benutzer zielgerichtet seinen Interessen nähern. Dabei werden in Echtzeit die relevanten Katalogeinträge eingeschränkt und entsprechend ihrer aktuellen Relevanz neu sortiert.

[Video: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Pkc2eP64-hM]

Eine neuer Ansatz für intelligente Suchsysteme

Das auf Basis von Open Source Software und Open Data neu entwickelte, intelligente Suchsystem stellt bibliografische Daten mittels intelligenter Datenintegrations- und Data-Mining-Technologien in einen thematischen Kontext. Der thematische Kontext stammt aus der größten sozial erzeugten, freien Enzyklopädie: Wikipedia.

Mithilfe der Basistechnologie von „SLUBsemantics“ kann grundsätzlich jeder Textkorpus (z.B. Dokumente eines Intranet) semantisch angereichert und für eine themenorientierte Suche durchsuchbar gemacht werden. Die neue Suchanwendung reduziert nicht nur den Zeitaufwand für eine erfolgreiche Suche, sondern kann auch bisher verborgenes Wissen aufdecken.

Website:
www.avantgarde-labs.de

Zum Autor:

Robert Glaß ist Spezialist und Berater für Semantische Suchtechnologien, Information Retrieval und Datenmanagement bei der Firma Avantgarde Labs. Als forschungsnaher IT-Dienstleister entwickelt Avantgarde Labs intelligente Informations- und Suchtechnologien auf Basis von Enterprise Open Source Software und Open Data. Avantgarde Labs arbeitet für Kunden zahlreicher Branchen – vom Startup bis zum Fortune 500 Unternehmen.

Die nächste HMD (Heft 283) erscheint am 20.02.12. In diesem Blogbeitrag liefern wir Ihnen einen kleinen Vorgeschmack auf das Schwerpunktthema “Open Source – Konzepte, Risiken, Trends”. Viel Spaß beim Lesen :-)

Deutschland ist ein Land von IT-Anwendern. Deutschland ist auch ein Land des Open Source. Und wenn sich IT-Anwender zu Open-Source-Konsortien zusammenschließen, dann können sie Kosten senken, Software leichter anpassbar machen, und sich strategisch von Vendor-Lockin befreien.

Die Deutsche Bahn macht es vor. Im Rahmen des OpenETCS Projekts organisiert die Bahn, etwas vereinfacht gesprochen, sich selbst und andere Käufer von Triebwagen und Lokomotiven dahingehend, Open-Source-Software entwickeln zu lassen und einzusetzen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Für Open-Source-Software fallen keine Lizenzkosten an, Anpassungs- und Wartungsdienstleistungen können von unterschiedlichen Anbietern im Wettbewerb akquiriert werden, und man muss sich keine Sorgen mehr machen, dass ein strategisch wichtiger Hersteller zum ungünstigsten Zeitpunkt Konkurs anmeldet. OpenETCS ist ein Beispiel. GenIVI, geleitet von BMW, ist ein weiteres Beispiel. OpenAPC ist noch eins. Und andere.

In meiner Forschungs- wie Beratungstätigkeit sehe ich zurzeit mehrere solcher Initiativen. IT-Anwender-Unternehmen schließen sich zusammen, um nicht wettbewerbsdifferenzierende Softwarekomponenten entwickeln zu lassen. Durch den Zusammenschluss zu IT-Anwender-Konsortien bleiben die Kosten beherrschbar und gleichzeitig wird der Lockin in Closed-Source-Software vermieden. Die konsortiale Softwareentwicklung funktioniert für neue Komponenten genauso gut wie für erweiternde Komponenten existierender Closed-Source-Plattformen, etwa SAP. Was es braucht, ist den Willen und eine verstandene Organisations- und Zusammenarbeitsform.

Open Source liefert diese Organisations- und Zusammenarbeitsform. Konsortien, auch Anwender-Konsortien, sind nichts Neues. Vor Open Source aber war die Gründung eines solchen Konsortiums höchst mühsam. Hohe Rechtsanwaltskosten und Zeitverlust sorgten schnell dafür, dass den Beteiligten der Spaß am Konsortium verging. Open Source hat all dies geändert. Mit Open Source liegt sowohl ein rechtliches Rahmenwerk, wie auch eine verstandene Zusammenarbeitsform vor. Zwar noch nicht ganz von der Stange, aber doch sehr viel schneller können heute Anwenderfirmen auf erprobte rechtliche Rahmenwerke und praktische Prozess- und Governance-Vorlagen zurückgreifen, um sich zu organisieren und Open-Source-Software entwickeln zu lassen, die ihren Vorstellungen entspricht.

 

Zum Autor:

Prof. Dr. Dirk Riehle, M.B.A. ist Professor für Open-Source-Software an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Neben Forschung und Lehre berät er Wirtschaftsunternehmen zu Fragen des Open Source. Zurzeit ist er aktiv in der Begleitung und Beratung zum Aufbau von Open-Source-Konsortien. Prof. Riehle promovierte an der ETH Zürich in Softwaretechnik und erwarb einen M.B.A. an der Stanford Graduate School of Business. Er bloggt unter http://dirkriehle.com, tweeted als @dirkriehle und emailt als dirk@riehle.org.

Die Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie hat ihre Preisträger des Jahres 2012 gekürt:

Wolfgang-Heilmann-Preis 2012 geht an renommierten
Wissenschaftler und bekanntes Web 2.0-Portal

Auch 2012 hat die Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie wieder ihren Wolfgang-Heilmann-Preis vergeben. Der mit insgesamt 10.000,– Euro Preisgeld ausgestattete Preis geht je zur Hälfte an

1. Prof. Dr. Herbert Kubicek, Institut für Informationsmanagement Bremen Gmbh (ifib) und
Dr. Martin Hagen, Leiter eGovernment bei der Senatorin für Finanzen, für ihr Projekt:
Register amtlicher Informationen der Freien Hansestadt Bremen

2. Boris Hekele, Parlamentwatch e.V. für das Portal www.abgeordnetenwatch.de

Der Sonderpreis Innovative Produkte geht an:

3. Sebastian Vogt, Geschäftsführer von eOpinio GmbH für das gleichnamige Projekt zum Thema Meinungsgemeinschaft und eRathaus.

Der Preis war unter dem Motto Mehr Demokratie durch IT ausgeschrieben. Gesucht waren Projekte zum Computereinsatz, die die Partizipation der Bürger am politischen Geschehen und dadurch unsere Demokratie in unserer modernen Informationsgesellschaft zu verbessern versprechen. Diesem Anspruch wurden die ausgezeichneten Arbeiten in ganz besonderem Maße gerecht.

Die Preise werden persönlich verliehen auf dem Kongress der Integrata-Stiftung am 11. Mai 2012 in Berlin, der unter dem gleichen Motto steht “Mehr Demokratie – durch IT”. Die Preisträger werden dort ihre Arbeit vorstellen und zur Diskussion persönlich anwesend sein.

Die Integrata-Stiftung wirbt dafür, die Informationstechnologie nicht nur zur Rationalisierung und Funktionalisierung der Lebens- und Arbeitsprozesse zu nutzen, sondern zur Schaffung eines gesellschaftlichen Mehrwerts, d.h. zur Verbesserung der Lebensqualität möglichst vieler Menschen in allen Regionen der Welt:

Mehr Lebensqualität durch Informationstechnologie.

Sie ist in diesem Sinne “sozial” orientiert und erst in zweiter Linie technisch. Die Informationstechnologie wird ganz bewusst als Werkzeug gesehen, mit dessen Hilfe es gelingen soll, die Welt im Großen und im Kleinen menschenwürdiger, d.h. humaner zu gestalten.

Weitere Angaben über die Integrata-Stiftung sowie über die Preisausschreibung und den Kongress finden Sie auf der Website unter www.integrata-stiftung.de.

Michael Mörike

Ab sofort steht unsere IT-Compliance-Broschüre unter folgendem Link

http://www.dpunkt.de/download_itcompliance.php

zum Download bereit!

Viel Spaß beim Lesen wünscht das dpunkt.team.

Auszeichnungen und Preise für Publikationen mag es bereits viele geben. Nun kommt ein weiterer hinzu. Unsere Leser mögen sich fragen wozu?

Die HMD sichert eine hohe inhaltliche Qualität über einen Begutachtungsprozess auf Heft- und Beitragsebene. Wir wollen unseren Lesern mit dem HMD Best Paper Award eine kleine Sammlung an Beiträgen an die Hand geben, die wir für besonders lesenswert halten, und den Autoren, denen wir diese Beiträge zu verdanken haben, damit zugleich unsere Anerkennung zeigen.

Mit dem “HMD Best Paper Award” werden alljährlich die drei besten Beiträge eines Jahrgangs der Zeitschrift “HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik” gewürdigt. Die Auswahl der Beiträge erfolgt durch das HMD-Herausgebergremium.

Die Verleihung des HMD Best Paper Award 2011 findet im Rahmen der MKWI 2012 in Braunschweig statt.

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HMD 282 ist heute erschienen!

Die neue HMD zum Schwerpunktthema “Führungsinformationssysteme für eine neue Manager-Generation” ist heute erschienen und hier sehen Sie den Originalcartoon.

Die nächste HMD (Heft 282) erscheint am 19.12.11. In diesem Blogbeitrag liefern wir Ihnen einen kleinen Vorgeschmack auf das Schwerpunktthema “Führungsinformationssysteme für eine neue Manager-Generation”.

Führungsinformationssysteme (FIS) sind IT-gestützte Informationssysteme (IS), die auf Personen mit unternehmerischer Verantwortung ausgerichtet sind. Nach der mangelnden Durchdringung von Entscheidungsunterstützungssystemen (EUS) in den 80er-Jahren sind auch FIS bis heute oftmals nur teilweise umgesetzt worden; dies aus fachlichen und technischen Gründen. In dem diesem Blog zugrunde liegenden Sonderheft »HMD 282« stellen wir verschiedene Ansätze vor, wie der nunmehr vierte Anlauf gestaltet werden kann, Führungskräfte mehr und mehr an moderne IS heranzuführen.

Mehrere Gründe sprechen dafür, sich aktuell mit neuen FIS für eine neue Generation von Managern zu beschäftigen: Eine zunehmende Anzahl von »Digital Natives« drängt in die Führungsebenen von Unternehmen. Gleichzeitig etablieren sich neuartige mobile Geräte wie Tablets oder auf private Nutzung ausgelegte Smartphones nicht nur im Privatleben, sondern auch für den geschäftlichen Gebrauch. FIS entwickeln sich dabei von isolierten Anwendungen zu einem integrierten Ansatz, der sich an die Spitze unternehmensweiter Business Intelligence (BI)-Architekturen stellt.

Nach einem Überblick über Anforderungen, Architektur und Umsetzungserfahrungen neuer FIS für eine neue Generation von Managern werden im Heft verschiedene Einflussfaktoren auf die neuen Systeme schwerpunktartig beleuchtet. Dazu zählen Web 2.0-Mechanismen genauso wie Anforderungen an Endgeräte (Hardwareseite von FIS) und die moderne Oberflächengestaltung von FIS (Softwareseite von FIS). Insbesondere jüngere Führungskräfte sind mittlerweile mit Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) aufgewachsen und haben dazu eine zunehmend positive und unbelastete Einstellung – aber auch hochgesteckte Erwartungen an Benutzerfreundlichkeit und Anpassungsfähigkeit. Zudem ist unsere Welt mobiler geworden, Führungskräfte sind viel unterwegs – ihr Büro ist dort, wo sie ihr Notebook benutzen können und wo ihr Smartphone oder Tablet Empfang hat. Praxisbeispiele runden unsere Artikelsammlung ab und inspirieren Sie hoffentlich, über den einen oder anderen neuen Ansatz für Ihre eigene Arbeitsumgebung nachzudenken.

Wir möchten Maßnahmen, Erfahrungen, Best Practices und Lösungsvorschläge aus Wissenschaft und Praxis mit Ihnen diskutieren. Die nachfolgenden Fragen und Aussagen mögen einen Startpunkt darstellen. Wir freuen uns auf ihre Anmerkungen.

  • Geht es bei den aktuellen Anforderungen an FIS eher um weitere fachliche Anforderungen wie zum Beispiel die verstärkte Berücksichtigung eines Risikomanagements aufgrund der weiter zunehmenden Volatiliät des Umfelds, wie es die Staatskrisen 2011 zeigen? Oder stehen die eher nicht funktionalen Anforderungen wie der benutzerfreundlichere Zugriff auf Informationen, die intuitive Navigation im IS, die einfach zu gestaltende weiterführende Analyse und Kommunikation der Informationen im Vordergrund?
  • Sind FIS mittlerweile in eine umfassende BI-Landschaft integriert, sind die Informationsflüsse durchgängig modelliert oder gibt es noch viele anfällige manuelle Prozesse, die es an der Spitze der BI-Pyramide bei FIS noch zu standardisieren und zu automatisieren gilt?
  • SAP hat BO und IBM hat Cognos gekauft, um u.a. ihre facettenreichen Data Warehouses ein benutzerfreundlicheres »Frontend« mit leicht zugängigen Analysemöglichkeiten zu geben. Wie wird diese Integration von der Praxis aufgenommen, was sind hier erste Umsetzungsergebnisse einer solchen integrativen Lösung?
  • Welche Präsenz haben Führungsinformationssysteme überhaupt in modernen Unternehmen? Sind sie tatsächlich bei jeder Führungskraft auf dem Rechner installiert oder bedingen detaillierte Informationen über zentrale Unternehmensfakten noch immer wochenlanges Zusammentragen von Daten und kaum vertretbare Aufwände bei der Daten- und Informationsaufbereitung?
  • Welche Bedeutung haben mobile Endgeräte schon in ihrem Unternehmen? Was ist das bevorzugte Endgerät für ihre Führungskräfte? Ist es nach wie vor der »blackberry« fürs Telefonieren und kurze E-Mails sowie ein Notebook für Präsentationen und das Arbeiten mit einem Office-Paket? Haben ihre Führungskräfte parallel dazu noch einen PC im Büro? Welche Reports nehmen insbesondere ihre eher IS-aversen Führungskräfte noch am liebsten auf Papier auf Reisen? Welche Durchdringung haben sogenannte Tablets in ihrem Unternehmen?
  • Wie stehen Sie zu der These, dass trotz beeindruckender Business-Intelligence-Umgebungen viele zentrale Entscheidungen in den Unternehmen immer noch aus dem Bauch heraus getroffen werden?
  • Was können wir im Hinblick auf das semistrukturierte Arbeiten im Unternehmen von der aktuellen Entwicklungen der sogenannten »Social Media« lernen? Können Profile, Blogs, Chats, Feeds und virtuelle Pinnwände zahlreiche E-Mails mit gleichem Inhalt und großem Verteiler ersetzen? »Wenn ja«, bei welchen Fragestellungen im Unternehmen?

Die Autoren:

 

Dr. Jörg H. Mayer ist Projektleiter und Habilitand am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St.Gallen, Schweiz. Er leitet das Kompetenzzentrum Unternehmenssteuerungssysteme (http://uss.iwi.unisg.ch). Seine Forschungs- und Arbeitgebiete sind oberste Führungskräfte und ihre IS-Unterstützung.

 

 

 

Professor Robert Winter ist Ordinarius für Wirtschaftsinformatik an der Universität St. Gallen (HSG), Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik (IWI-HSG) und Gründungsdirektor des Executive Master of Business Engineering (EMBE HSG).

 

 

Dr. Stefan Reinheimer ist Geschäftsführer der BIK – Beratungsgesellschaft für Informations- und Kommunikationsmanagement mbH. Seine Arbeitsgebiete sind Unternehmensstrategie, Geschäftsprozesse und Organisation, Projektmanagement.

 

 

 

 

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Wolfgang-Heilmann-Preis

Zum 11. Mal vergibt die Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie den Wolfgang-Heilmann-Preis, der mit insgesamt € 10.000,– dotiert ist und auf bis zu 3 Preisträger verteilt werden kann. Herausragende Vorschläge zum Computereinsatz, die die Verhältnisse in unserer Informationsgesellschaft nachhaltig zu bessern versprechen, können bis zum 10. Dezember 2011 bei der Integrata-Stiftung, Tübingen, eingereicht werden. Das diesjährige Schwerpunkt-Thema:

Mehr Demokratie durch Informationstechnologie

fordert dazu auf, Beiträge zum IT-Einsatz einzureichen, die die politische Partizipation der Bürger, d.h. ihre Mitwirkung an der öffentlichen Meinungsbildung und Gestaltung des Gemeinwesens fördern und ihre Durchsetzung erleichtern.

Die Integrata-Stiftung wirbt dafür, die Informationstechnologie nicht nur zur Rationalisierung und Funktionalisierung der Lebens- und Arbeitsprozesse zu nutzen, sondern zur Schaffung eines gesellschaftlichen Mehrwerts, d.h. zur Verbesserung der Lebensqualität möglichst vieler Menschen in allen Regionen der Welt. Sie ist in diesem Sinne “sozial” orientiert und erst in zweiter Linie technisch. Die Informationstechnologie wird ganz bewusst als Werkzeug gesehen, mit dessen Hilfe es gelingen soll, die Welt im Großen und im Kleinen menschenwürdiger, d.h. humaner zu gestalten. Weitere Angaben über die Integrata-Stiftung sowie über die Preisausschreibung finden Sie auf der Website unter www.integrata-stiftung.de.

Michael Mörike

Das aktuelle HMD-Heft 281 befasst sich mit dem Themenschwerpunkt “IT-Sicherheit & Datenschutz”. Hier sehen Sie den Original-Cartoon im Heft:

 

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