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	<title>Kommentare für HMD-Blog</title>
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	<description>Praxis der Wirtschaftsinformatik</description>
	<lastBuildDate>Fri, 16 Mar 2012 11:35:29 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Open Source alleine reicht nicht von Matthias Knoll</title>
		<link>http://hmdblog.dpunkt.de/2012/03/open-source-alleine-reicht-nicht/comment-page-1/#comment-20886</link>
		<dc:creator>Matthias Knoll</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 11:35:29 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Dobusch,

wie Recht Sie doch haben! Nach über 20 Jahren eigener Erfahrungen mit Open-Source-Systemen (ich nutze seit vielen Jahren OSS sehr erfolgreich auch im beruflichen Umfeld) beobachte ich noch immer Unternehmen, die Schnittstellen-Spezifikationen nicht offenlegen oder die Entwicklung von Treibern für ihre Geräte eher bremsen als fördern. Noch immer gibt es verschiedenste Content-Anbieter (nicht nur im Internet), die ihre Inhalte so „schützen“, dass sie mit freier Software nicht genutzt werden können, auch wenn sie vollkommen legal erworben wurden. Das ist zum einen für den Nutzer ärgerlich, zum anderen sehr schade, weil Chancen unnötig verschenkt werden. Und welcher technische Schutz hat Finsterlinge je von ihrem Tun abgehalten? Vielleicht würde ein wenig mehr Offenheit und Mut tatsächlich Wunder wirken?
Andererseits beobachte ich Anwenderunternehmen, die „ohne Not“ Entscheidungen zugunsten bestimmter Plattformen treffen, für die es freie Alternativen gibt und so mithelfen, den Trend zu geschlossenen Lösungen oder gar oligoploartigen Strukturen zu festigen. Es müssten also nicht nur die mächtigen Intermediäre mehr Mut zur Offenheit haben, sondern auch die großen Anwender, die durch ihre Marktmacht Entwicklungen beeinflussen können. An einigen Stellen hat das erfreulicherweise schon gut funktioniert. Hoffen wir also im Sinne des Open-Source-Gedankens auf weitere Schritte in die richtige Richtung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Dobusch,</p>
<p>wie Recht Sie doch haben! Nach über 20 Jahren eigener Erfahrungen mit Open-Source-Systemen (ich nutze seit vielen Jahren OSS sehr erfolgreich auch im beruflichen Umfeld) beobachte ich noch immer Unternehmen, die Schnittstellen-Spezifikationen nicht offenlegen oder die Entwicklung von Treibern für ihre Geräte eher bremsen als fördern. Noch immer gibt es verschiedenste Content-Anbieter (nicht nur im Internet), die ihre Inhalte so „schützen“, dass sie mit freier Software nicht genutzt werden können, auch wenn sie vollkommen legal erworben wurden. Das ist zum einen für den Nutzer ärgerlich, zum anderen sehr schade, weil Chancen unnötig verschenkt werden. Und welcher technische Schutz hat Finsterlinge je von ihrem Tun abgehalten? Vielleicht würde ein wenig mehr Offenheit und Mut tatsächlich Wunder wirken?<br />
Andererseits beobachte ich Anwenderunternehmen, die „ohne Not“ Entscheidungen zugunsten bestimmter Plattformen treffen, für die es freie Alternativen gibt und so mithelfen, den Trend zu geschlossenen Lösungen oder gar oligoploartigen Strukturen zu festigen. Es müssten also nicht nur die mächtigen Intermediäre mehr Mut zur Offenheit haben, sondern auch die großen Anwender, die durch ihre Marktmacht Entwicklungen beeinflussen können. An einigen Stellen hat das erfreulicherweise schon gut funktioniert. Hoffen wir also im Sinne des Open-Source-Gedankens auf weitere Schritte in die richtige Richtung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Was Sie als IT-Arbeitgeber bieten müssen: Autowaschen und Pilates von Irgendwer</title>
		<link>http://hmdblog.dpunkt.de/2011/10/was-sie-als-it-arbeitgeber-bieten-mussen-autowaschen-und-pilates/comment-page-1/#comment-7690</link>
		<dc:creator>Irgendwer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 13:13:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hmdblog.dpunkt.de/?p=785#comment-7690</guid>
		<description>Interessanter Beitrag. Die Vergünstigungen werden wohl weiterhin zunehmen auf der Suche nach &quot;Talenten&quot;. Es ist ja auch verständlich, dass man als Unternehmen attraktiv sein will/muss, um attraktive Arbeitnehmer anzuziehen und zu halten.

Paradox an der ganzen Sache ist allerdings, dass man als gewinnbringender Arbeitnehmer zwar immer mehr Amüsement geboten bekommt, dass aber in manchen Branchen (siehe IT) die Zahl der Ausgebrannten zunimmt - auch wenn diese anfangs Feuer und Flamme für ein tolles großes Unternehmen waren. Der Druck nimmt zu. Das ist zumindest der Eindruck, den ich aus meinem Bekanntenkreis so mitbekomme.

Die Frage ist, welche Ventile Unternehmen schaffen können. Vielleicht ist bei den Top-Unternehmen bald der Hauspsychologe obligatorisch, der den Arbeitnehmern dann hilft, wenn die Arbeit alleine nicht mehr die Erfüllung ist und der Druck zu arg ist. Autogenes Training, Boxen gegen den Frust usw. Das könnte bald Einzug halten.

Schöner wäre es natürlich, wenn man durch ein tolles Betriebsklima gegen den Druck anarbeiten könnte oder eine Atmosphäre schaffen könnte, in der so mancher Frust kompensiert werden kann. Das ist nicht obligatorisch und im Grunde mehr wert als immer bessere materielle Vergünstigungen zu schaffen. Dann wäre es meiner Meinung nach gar nicht nötig sich zu Tode zu amüsieren.

Das ist nur meine Meinung, andere mögen es anders sehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanter Beitrag. Die Vergünstigungen werden wohl weiterhin zunehmen auf der Suche nach &#8220;Talenten&#8221;. Es ist ja auch verständlich, dass man als Unternehmen attraktiv sein will/muss, um attraktive Arbeitnehmer anzuziehen und zu halten.</p>
<p>Paradox an der ganzen Sache ist allerdings, dass man als gewinnbringender Arbeitnehmer zwar immer mehr Amüsement geboten bekommt, dass aber in manchen Branchen (siehe IT) die Zahl der Ausgebrannten zunimmt &#8211; auch wenn diese anfangs Feuer und Flamme für ein tolles großes Unternehmen waren. Der Druck nimmt zu. Das ist zumindest der Eindruck, den ich aus meinem Bekanntenkreis so mitbekomme.</p>
<p>Die Frage ist, welche Ventile Unternehmen schaffen können. Vielleicht ist bei den Top-Unternehmen bald der Hauspsychologe obligatorisch, der den Arbeitnehmern dann hilft, wenn die Arbeit alleine nicht mehr die Erfüllung ist und der Druck zu arg ist. Autogenes Training, Boxen gegen den Frust usw. Das könnte bald Einzug halten.</p>
<p>Schöner wäre es natürlich, wenn man durch ein tolles Betriebsklima gegen den Druck anarbeiten könnte oder eine Atmosphäre schaffen könnte, in der so mancher Frust kompensiert werden kann. Das ist nicht obligatorisch und im Grunde mehr wert als immer bessere materielle Vergünstigungen zu schaffen. Dann wäre es meiner Meinung nach gar nicht nötig sich zu Tode zu amüsieren.</p>
<p>Das ist nur meine Meinung, andere mögen es anders sehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Applikationen leben von Paul G. Huppertz</title>
		<link>http://hmdblog.dpunkt.de/2011/04/applikationen-leben/comment-page-1/#comment-289</link>
		<dc:creator>Paul G. Huppertz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 21:30:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hmdblog.dpunkt.de/?p=576#comment-289</guid>
		<description>Mag &quot;die IT&quot;, was auch immer das nun sein soll, bei der Kreation neuer Begriffe &amp; Bezeichnungen noch so kreativ sein, für den Service-Begriff verwendet sie eine grundstürzend falsche Definition, die in ITIL V2 expressis verbis eingeschrieben ist und die sich bis in den letzten Absatz von ITIL V3 durchzieht:
&quot;Service: One or more IT systems that enable a business process.&quot; - kurzum: Service = IT-System. :-&#124;
Das hat zur Folge, dass service-relevante ICT-Systeme gemeint sind, wenn man von Services schreibt oder spricht, so dass die babylonische Sprach- &amp; Begriffsverwirrung vorgezeichnet ist. Zum eigentlich relevanten ICT-systembasierten Business Support Service (ICTBSS) stösst mensch dann gar nicht mehr vor, weil mensch meint, das mit dem Service schon erledigt zu haben.

Nimmt man die Bezeichnung &quot;Google Earth&quot;, kann man festhalten, dass das ein gelungener Marketing-Begriff ist, und zwar für die abrufbaren Map Presentating Services, die Google auf der Basis von Satellitenaufnahmen und Kartenprojektionen erbringt. Alle weiteren Interpretationen laufen ins Unergiebige und Leere.

Beim Bild des &quot;Cloud Computing&quot; kann man sich, ganz à la Reinhard Mey, vorstellen, dass der abrufende Service-Konsument über diesen Wolken schwebt - sozuschreiben im 7. Service-Himmel ;-), weil ihm auf seinen expliziten Abruf hin aus diesen Wolken die &quot;cloud&quot;- bzw. ICT-systembasierten Business Support Services (ICTBSS) erbracht werden, die er bei Bedarf abruft. Es handelt es sich also in Wirklichkeit um Service (Contribution) Sourcing. 
Hält man sich vor Augen, dass die &quot;Clouds&quot; eine andere Bezeichnung für ein Konglomerat von service-relevanten ICT-Systemen sind, wird sofort klar, dass es sich bei der &quot;Cloud&quot; allenfalls um bodennahen Nebel handeln kann, der von der Klimaanlage des betreffenden Rechen- oder Server-Zentrums verursacht wird.

Ähnlich seltsam verhält es sich mit dem &quot;Application Lifecycle Management&quot;. Da eine Applikation(sinstanz) nur jeweils so lange existiert, wie der zugeörige Software-Code in einem Hauptspeicher resident ist, währt der Application Lifecycle vom Starten der Applikation bis zum Beenden derselben. Sofern man allein mit dem Starten &amp; Stoppen von Applikationen Erfolg und ROI erreichen kann, dürfte das Leben recht einfach sein ;-)

Fazit:
Jeder neu erfundene Begriff, der nicht per se fundiert mit valider Bedeutung und praxisrelevantem Inhalt belegt ist, lässt sich leicht entlarven, so dass der entsprechende Begriffsdampf sich schnell verzieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mag &#8220;die IT&#8221;, was auch immer das nun sein soll, bei der Kreation neuer Begriffe &amp; Bezeichnungen noch so kreativ sein, für den Service-Begriff verwendet sie eine grundstürzend falsche Definition, die in ITIL V2 expressis verbis eingeschrieben ist und die sich bis in den letzten Absatz von ITIL V3 durchzieht:<br />
&#8220;Service: One or more IT systems that enable a business process.&#8221; &#8211; kurzum: Service = IT-System. :-|<br />
Das hat zur Folge, dass service-relevante ICT-Systeme gemeint sind, wenn man von Services schreibt oder spricht, so dass die babylonische Sprach- &amp; Begriffsverwirrung vorgezeichnet ist. Zum eigentlich relevanten ICT-systembasierten Business Support Service (ICTBSS) stösst mensch dann gar nicht mehr vor, weil mensch meint, das mit dem Service schon erledigt zu haben.</p>
<p>Nimmt man die Bezeichnung &#8220;Google Earth&#8221;, kann man festhalten, dass das ein gelungener Marketing-Begriff ist, und zwar für die abrufbaren Map Presentating Services, die Google auf der Basis von Satellitenaufnahmen und Kartenprojektionen erbringt. Alle weiteren Interpretationen laufen ins Unergiebige und Leere.</p>
<p>Beim Bild des &#8220;Cloud Computing&#8221; kann man sich, ganz à la Reinhard Mey, vorstellen, dass der abrufende Service-Konsument über diesen Wolken schwebt &#8211; sozuschreiben im 7. Service-Himmel ;-), weil ihm auf seinen expliziten Abruf hin aus diesen Wolken die &#8220;cloud&#8221;- bzw. ICT-systembasierten Business Support Services (ICTBSS) erbracht werden, die er bei Bedarf abruft. Es handelt es sich also in Wirklichkeit um Service (Contribution) Sourcing.<br />
Hält man sich vor Augen, dass die &#8220;Clouds&#8221; eine andere Bezeichnung für ein Konglomerat von service-relevanten ICT-Systemen sind, wird sofort klar, dass es sich bei der &#8220;Cloud&#8221; allenfalls um bodennahen Nebel handeln kann, der von der Klimaanlage des betreffenden Rechen- oder Server-Zentrums verursacht wird.</p>
<p>Ähnlich seltsam verhält es sich mit dem &#8220;Application Lifecycle Management&#8221;. Da eine Applikation(sinstanz) nur jeweils so lange existiert, wie der zugeörige Software-Code in einem Hauptspeicher resident ist, währt der Application Lifecycle vom Starten der Applikation bis zum Beenden derselben. Sofern man allein mit dem Starten &amp; Stoppen von Applikationen Erfolg und ROI erreichen kann, dürfte das Leben recht einfach sein ;-)</p>
<p>Fazit:<br />
Jeder neu erfundene Begriff, der nicht per se fundiert mit valider Bedeutung und praxisrelevantem Inhalt belegt ist, lässt sich leicht entlarven, so dass der entsprechende Begriffsdampf sich schnell verzieht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu IT-Governance oder Information Governance? von Paul G. Huppertz</title>
		<link>http://hmdblog.dpunkt.de/2011/02/it-governance-oder-information-governance/comment-page-1/#comment-288</link>
		<dc:creator>Paul G. Huppertz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 14:16:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hmdblog.dpunkt.de/?p=405#comment-288</guid>
		<description>Was weiterhin fehlt, ist eine Service Delivery Governance, denn die ICT-Systeme sind Mittel zur Erbringung von geschäftsrelevanten ICT-basierten Business Support Services (ICTBSS). Dazu muss aus der jeweiligen Business-Strategie eine adäquate Service-Erbringungsstrategie abgeleitet werden, zu der wiederum eine Service Delivery Governance entwickelt werden muss. In den nächsten Schritten werden aus der Service-Erbringungsstrategie und der Service Delivery Governance die Vorgaben &amp; Anforderungen für die Ausprägung der IT-Governance entwickelt. 

Fazit:
Das Business-IT-Alignment bzw. die direkte Kopplung von Business und IT-Governance greift zu kurz, weil sie ausblendet, dass erst der Mitarbeiter in der Business Unit (= berechtigter Service-Konsument) durch Abruf, Konsumierung &amp; Verwendung eines abgerufenen ICT-systembasierten Business Support Service (ICTBSS) die geschäftliche Wertschöpfung realisiert. Sofern der Service-Konsument als kritischer Erfolgsfaktor &amp; die Abfolge von Service-Abruf, Service-Erbringung &amp; Service-Konsumtion ausgeblendet werden, werden die abgerufenen ICTBSS oft in unzulänglicher Qualität erbracht oder (viel zu) häufig versagt. Des Weiteren sind die effektiven Gestehungskosten pro Service-Erbringungseinheit oft unverhältnismäßig hoch. Erst durch die vermittelnden &amp; verbindenden Aktivitäten der durchgängigen Service-Konzipierung können die service-relevanten ICT-Systeme rationell entworfen &amp; dimensioniert, überwacht &amp; gesteuert werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was weiterhin fehlt, ist eine Service Delivery Governance, denn die ICT-Systeme sind Mittel zur Erbringung von geschäftsrelevanten ICT-basierten Business Support Services (ICTBSS). Dazu muss aus der jeweiligen Business-Strategie eine adäquate Service-Erbringungsstrategie abgeleitet werden, zu der wiederum eine Service Delivery Governance entwickelt werden muss. In den nächsten Schritten werden aus der Service-Erbringungsstrategie und der Service Delivery Governance die Vorgaben &amp; Anforderungen für die Ausprägung der IT-Governance entwickelt. </p>
<p>Fazit:<br />
Das Business-IT-Alignment bzw. die direkte Kopplung von Business und IT-Governance greift zu kurz, weil sie ausblendet, dass erst der Mitarbeiter in der Business Unit (= berechtigter Service-Konsument) durch Abruf, Konsumierung &amp; Verwendung eines abgerufenen ICT-systembasierten Business Support Service (ICTBSS) die geschäftliche Wertschöpfung realisiert. Sofern der Service-Konsument als kritischer Erfolgsfaktor &amp; die Abfolge von Service-Abruf, Service-Erbringung &amp; Service-Konsumtion ausgeblendet werden, werden die abgerufenen ICTBSS oft in unzulänglicher Qualität erbracht oder (viel zu) häufig versagt. Des Weiteren sind die effektiven Gestehungskosten pro Service-Erbringungseinheit oft unverhältnismäßig hoch. Erst durch die vermittelnden &amp; verbindenden Aktivitäten der durchgängigen Service-Konzipierung können die service-relevanten ICT-Systeme rationell entworfen &amp; dimensioniert, überwacht &amp; gesteuert werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Application Management – (k)ein Fach für Hochschulen von Paul G. Huppertz</title>
		<link>http://hmdblog.dpunkt.de/2011/03/application-management-%e2%80%93-kein-fach-fur-hochschulen/comment-page-1/#comment-287</link>
		<dc:creator>Paul G. Huppertz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 14:00:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hmdblog.dpunkt.de/?p=528#comment-287</guid>
		<description>Zunächst einmal muss klar, konistent &amp; konsequent unterschieden werden zwischen

- dem reinen Software-Sachgut, d.h. dem Programm-Code, in den die anforderungsgerechten Funktionen hineinprogrammiert sind; das freigegebene Software-Sachgut wird auf einem adäquaten digitalen Speichermedium abgelegt

- der Applikation, die erst dann gegeben bzw. vorhanden ist, wenn das betreffende Software-Sachgut in einer geeigneten Laufzeitumgebung installiert &amp; konfiguriert, aktiviert &amp; operiert, administriert &amp; gepflegt, gewartet &amp; repariert wird.

Daraus ergeben sich die getrennten und aufeinander bezogenen Aufgabenbereiche:

- Software Lifecycle Management mit
-- dem Anforderungsmanagement für ein bestimmtes Software-Sachgut mit Blick auf die geschäftsrelevanten ICT-systembasierten Business Support Services (ICTBSS), die durch den Einsatz des Software-Sachguts erbracht werden müssen
-- der gesamten Software-Entwicklung bis zur getesteten &amp; freigegeben Software-Version
-- dem Release bzw. Versionsmanagement für das freigegebene Software-Sachgut bis zu seinem Rückzug aus dem Software-Angebot bzw. aus der Servuktionsumgebung
-- das Wartungs- &amp; Reparaturmanagement für das freigegebene Software-Sachgut, das mit dem Release bzw. Versionsmanagement abgestimmt wird

- Management der adäquaten Laufzeitumgebung, also das Entwerfen &amp; Dimensionieren, Installlieren &amp; Konfigurieren, Aktivieren &amp; Operieren, Administrieren &amp; Pflegen, Warten &amp; Reparieren der technischen Systemumgebung mit Blick auf den Einsatz des betreffenden Software-Sachguts einer bestimmten Version in dieser Umgebung

- Application Hosting Managememt, d.h. das Installieren &amp; Konfigurieren, Aktivieren &amp; Operieren des betreffenden Software-Sachguts in der vorgesehenen Laufzeitumgebung sowie das Administrieren &amp; Pflegen der dann speicherresidenten Applikation

- Application Maintenance Management, das das Warten &amp; Reparieren der Applikation(sinstanzen) in ihren jeweiligen Laufzeitumgebungen umfasst

Ein Applikationssystem bzw. eine Applikationsinstanz ist in vielen Fällen ein service-relevantes System für die Erbringung von Standard-Service-Beiträgen für ICT-systembasierte Business Support Services (ICTBSS). Das Applikationssystem verfügt dann über bestimmte service-relevante Funktionen, durch deren Ausführung bestimmte Standard-Service-Beiträge für einen abgerufenen ICTBSS zugebracht werden. Insofern ist das Service Delivery Management für die geschäftsrelevanten ICTBSS als Ausgangs- &amp; Bezugsbasis maßgeblich für Design &amp; Sizing, Einsatz &amp; Betrieb, Monitoring &amp; Management der service-relevanten Applikationssysteme mitsamt ihrer erforderlichen Infrastruktursysteme. Aus der Service-Konzipierung für die geschäftsrelevanten ICTBSS ergeben sich wesentliche Anforderungen an die Funktionalität der erforderlichen Software-Sachüter.
Auch wenn die Verzahnung der verschiedenen Aufgabenbereiche in vielen Fällen recht eng sein mag, muss jeder einzelne Aufgabenbereich für sich schlüssig &amp; konsistent, durchgängig &amp; konsequent praktiziert werden, damit der darauf aufbauende Aufgabenbereich adäquat ausgefüllt werden kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst einmal muss klar, konistent &amp; konsequent unterschieden werden zwischen</p>
<p>- dem reinen Software-Sachgut, d.h. dem Programm-Code, in den die anforderungsgerechten Funktionen hineinprogrammiert sind; das freigegebene Software-Sachgut wird auf einem adäquaten digitalen Speichermedium abgelegt</p>
<p>- der Applikation, die erst dann gegeben bzw. vorhanden ist, wenn das betreffende Software-Sachgut in einer geeigneten Laufzeitumgebung installiert &amp; konfiguriert, aktiviert &amp; operiert, administriert &amp; gepflegt, gewartet &amp; repariert wird.</p>
<p>Daraus ergeben sich die getrennten und aufeinander bezogenen Aufgabenbereiche:</p>
<p>- Software Lifecycle Management mit<br />
&#8211; dem Anforderungsmanagement für ein bestimmtes Software-Sachgut mit Blick auf die geschäftsrelevanten ICT-systembasierten Business Support Services (ICTBSS), die durch den Einsatz des Software-Sachguts erbracht werden müssen<br />
&#8211; der gesamten Software-Entwicklung bis zur getesteten &amp; freigegeben Software-Version<br />
&#8211; dem Release bzw. Versionsmanagement für das freigegebene Software-Sachgut bis zu seinem Rückzug aus dem Software-Angebot bzw. aus der Servuktionsumgebung<br />
&#8211; das Wartungs- &amp; Reparaturmanagement für das freigegebene Software-Sachgut, das mit dem Release bzw. Versionsmanagement abgestimmt wird</p>
<p>- Management der adäquaten Laufzeitumgebung, also das Entwerfen &amp; Dimensionieren, Installlieren &amp; Konfigurieren, Aktivieren &amp; Operieren, Administrieren &amp; Pflegen, Warten &amp; Reparieren der technischen Systemumgebung mit Blick auf den Einsatz des betreffenden Software-Sachguts einer bestimmten Version in dieser Umgebung</p>
<p>- Application Hosting Managememt, d.h. das Installieren &amp; Konfigurieren, Aktivieren &amp; Operieren des betreffenden Software-Sachguts in der vorgesehenen Laufzeitumgebung sowie das Administrieren &amp; Pflegen der dann speicherresidenten Applikation</p>
<p>- Application Maintenance Management, das das Warten &amp; Reparieren der Applikation(sinstanzen) in ihren jeweiligen Laufzeitumgebungen umfasst</p>
<p>Ein Applikationssystem bzw. eine Applikationsinstanz ist in vielen Fällen ein service-relevantes System für die Erbringung von Standard-Service-Beiträgen für ICT-systembasierte Business Support Services (ICTBSS). Das Applikationssystem verfügt dann über bestimmte service-relevante Funktionen, durch deren Ausführung bestimmte Standard-Service-Beiträge für einen abgerufenen ICTBSS zugebracht werden. Insofern ist das Service Delivery Management für die geschäftsrelevanten ICTBSS als Ausgangs- &amp; Bezugsbasis maßgeblich für Design &amp; Sizing, Einsatz &amp; Betrieb, Monitoring &amp; Management der service-relevanten Applikationssysteme mitsamt ihrer erforderlichen Infrastruktursysteme. Aus der Service-Konzipierung für die geschäftsrelevanten ICTBSS ergeben sich wesentliche Anforderungen an die Funktionalität der erforderlichen Software-Sachüter.<br />
Auch wenn die Verzahnung der verschiedenen Aufgabenbereiche in vielen Fällen recht eng sein mag, muss jeder einzelne Aufgabenbereich für sich schlüssig &amp; konsistent, durchgängig &amp; konsequent praktiziert werden, damit der darauf aufbauende Aufgabenbereich adäquat ausgefüllt werden kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu IT-Governance oder Information Governance? von Wolfgang Johannsen</title>
		<link>http://hmdblog.dpunkt.de/2011/02/it-governance-oder-information-governance/comment-page-1/#comment-279</link>
		<dc:creator>Wolfgang Johannsen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 09:51:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hmdblog.dpunkt.de/?p=405#comment-279</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Weber,

ihr Interesse freut mich. Unten finden Sie einige Literaturstellen zum Thema.

Mit besten Grüßen
Wolfgang Johannsen

Johannsen, W.: Information Governance. Informatik 2010, 40. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), Workshop IT-Governance in verteilten Systemen (GVS 2010), Lecture Notes in Informatics (LNI) September 2010, Leipzig.

IBM: The IBM Data Governance Council Maturity Model: Building a roadmap for effective data governance, (www-935.ibm.com/services/uk), Somers, 2007.

 ISACA, IT Governance Institute: COBIT 4.1, Framework, Control Objectives, Management Guidelines, Maturity Models, (www.isaca.org.), Rolling Meadows, USA, 2007. 

ISO/IEC, Corporate governance of information technology, International Standard, 2008. Unter: www.iso.org. 

ISACA: Cloud Computing: Business Benefits with Security, Governance and assurance Perspectives. In: ISACA Emerging technology White Paper, ISACA, (www.isaca.org) Rolling Meadows, USA, 2009.

Kampffmeyer, U: GRC –Governance, Risk Management &amp; Compliance,  IBM Whitepaper, 2009.

Logan, D.: What is Information Governance? And Why is it So Hard?. In: blogs.gartner.com, Gartner Group, 2010
[SEI09] CMMI for Services, he Software Engineering Institute, Carnegie Mellon University, 2009

Tuft, B.: Data Governance oder Information Governance?. (www.silicon.de), 2010</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Weber,</p>
<p>ihr Interesse freut mich. Unten finden Sie einige Literaturstellen zum Thema.</p>
<p>Mit besten Grüßen<br />
Wolfgang Johannsen</p>
<p>Johannsen, W.: Information Governance. Informatik 2010, 40. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), Workshop IT-Governance in verteilten Systemen (GVS 2010), Lecture Notes in Informatics (LNI) September 2010, Leipzig.</p>
<p>IBM: The IBM Data Governance Council Maturity Model: Building a roadmap for effective data governance, (www-935.ibm.com/services/uk), Somers, 2007.</p>
<p> ISACA, IT Governance Institute: COBIT 4.1, Framework, Control Objectives, Management Guidelines, Maturity Models, (www.isaca.org.), Rolling Meadows, USA, 2007. </p>
<p>ISO/IEC, Corporate governance of information technology, International Standard, 2008. Unter: <a href="http://www.iso.org" rel="nofollow">http://www.iso.org</a>. </p>
<p>ISACA: Cloud Computing: Business Benefits with Security, Governance and assurance Perspectives. In: ISACA Emerging technology White Paper, ISACA, (www.isaca.org) Rolling Meadows, USA, 2009.</p>
<p>Kampffmeyer, U: GRC –Governance, Risk Management &amp; Compliance,  IBM Whitepaper, 2009.</p>
<p>Logan, D.: What is Information Governance? And Why is it So Hard?. In: blogs.gartner.com, Gartner Group, 2010<br />
[SEI09] CMMI for Services, he Software Engineering Institute, Carnegie Mellon University, 2009</p>
<p>Tuft, B.: Data Governance oder Information Governance?. (www.silicon.de), 2010</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu IT-Governance oder Information Governance? von Herr Weber</title>
		<link>http://hmdblog.dpunkt.de/2011/02/it-governance-oder-information-governance/comment-page-1/#comment-278</link>
		<dc:creator>Herr Weber</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 12:13:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hmdblog.dpunkt.de/?p=405#comment-278</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Johannsen,

zurzeit arbeite ich mich in das Thema Data/Information Governance ein. Dieser Beitrag war mir wirklich eine große Hilfe um das Thema besser zu verstehen.

Können Sie mir gute Literatur zu diesen Thema empfehlen?

Vielleicht kann ich in einigen Monaten mehr in diesen Blog zu dem Thema beitragen.


Viel Grüße,
Weber</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Johannsen,</p>
<p>zurzeit arbeite ich mich in das Thema Data/Information Governance ein. Dieser Beitrag war mir wirklich eine große Hilfe um das Thema besser zu verstehen.</p>
<p>Können Sie mir gute Literatur zu diesen Thema empfehlen?</p>
<p>Vielleicht kann ich in einigen Monaten mehr in diesen Blog zu dem Thema beitragen.</p>
<p>Viel Grüße,<br />
Weber</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Unser Data-Warehouse-Projekt (III) − Wie finden wir den &#8220;richtigen&#8221; Inhalt für einen erfolgreichen Projektbeginn? von Matthias Knoll</title>
		<link>http://hmdblog.dpunkt.de/2011/03/unser-data-warehouse-projekt-iii-%e2%88%92-wie-finden-wir-den-richtigen-inhalt-fur-einen-erfolgreichen-projektbeginn/comment-page-1/#comment-65</link>
		<dc:creator>Matthias Knoll</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 15:36:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hmdblog.dpunkt.de/?p=503#comment-65</guid>
		<description>Ganz herzlichen Dank für Ihr positives Feedback! Wir werden uns in regelmäßigen Abständen weiter voran arbeiten. Ich freue mich dazu auf Ihre Anregungen und Meinungen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz herzlichen Dank für Ihr positives Feedback! Wir werden uns in regelmäßigen Abständen weiter voran arbeiten. Ich freue mich dazu auf Ihre Anregungen und Meinungen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Unser Data-Warehouse-Projekt (III) − Wie finden wir den &#8220;richtigen&#8221; Inhalt für einen erfolgreichen Projektbeginn? von Erich</title>
		<link>http://hmdblog.dpunkt.de/2011/03/unser-data-warehouse-projekt-iii-%e2%88%92-wie-finden-wir-den-richtigen-inhalt-fur-einen-erfolgreichen-projektbeginn/comment-page-1/#comment-64</link>
		<dc:creator>Erich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 23:49:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hmdblog.dpunkt.de/?p=503#comment-64</guid>
		<description>Super, endlich ein interessanter Eintrag, mein Dank. Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Generell finde ich die Seite gut zu lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Super, endlich ein interessanter Eintrag, mein Dank. Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Generell finde ich die Seite gut zu lesen.</p>
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		<title>Kommentar zu IT-gestütztes Lernen und Wissensmanagement – findet zusammen, was zusammengehört? von Jürgen Jarosch</title>
		<link>http://hmdblog.dpunkt.de/2011/02/it-gestutztes-lernen-und-wissensmanagement-%e2%80%93-findet-zusammen-was-zusammengehort/comment-page-1/#comment-18</link>
		<dc:creator>Jürgen Jarosch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 14:05:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://hmdblog.dpunkt.de/?p=342#comment-18</guid>
		<description>Der Trend zum arbeitsgeleitenden Lernen mit Nutzung von Web 2.0-Anwendungen und der Trend zur Nutzung von Social Software zum Wissensaustasuch in Unternehmen stehen sich keineswegs entgegen. Idealerweise befruchten und ergänzen sie sich. Hierbei ist an vieles zu denken: Von Praxiserfahrungen wie Best Practices bis hin zu Updates oder Fehlerkorrekturen.  Wie offen das System gehalten werden kann, hängt auch davon ab, ob das Lernen auf ein formelles Ziel, wie eine Prüfung ausgerichtet ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Trend zum arbeitsgeleitenden Lernen mit Nutzung von Web 2.0-Anwendungen und der Trend zur Nutzung von Social Software zum Wissensaustasuch in Unternehmen stehen sich keineswegs entgegen. Idealerweise befruchten und ergänzen sie sich. Hierbei ist an vieles zu denken: Von Praxiserfahrungen wie Best Practices bis hin zu Updates oder Fehlerkorrekturen.  Wie offen das System gehalten werden kann, hängt auch davon ab, ob das Lernen auf ein formelles Ziel, wie eine Prüfung ausgerichtet ist.</p>
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