Irgendwann ist der Tag da, an dem Sie Ihr Datenmodell in ein Software-System überführen möchten. Ist dieser Schritt getan, muss Ihr Data Warehouse zum allerersten Mal befüllt werden. Und nicht zuletzt warten die Anwender bereits sehnsüchtig auf die ersten Berichte. Das hört sich prinzipiell nicht sehr kompliziert an, doch welche Fallstricke können auf dieser Wegstrecke lauern? Der vorläufig letzte Teil dieser kleinen Reihe weist auf einige typische Probleme in diesem Kontext hin. Den ganzen Beitrag lesen »
Archiv für das Tag 'Data Warehouse'
So langsam juckt es in den Fingern – wir wollen uns endlich ganz konkret um Daten kümmern, die wir für unsere geplanten Berichte benötigen. Der Releaseplan ist erstellt, die Fragen zur technischen Architektur sind in der nötigen Detailtiefe beantwortet, um später notwendige Entwicklungs- oder Beschaffungsprozesse einzuleiten. Jetzt können wir problemlos einen detaillierten Blick auf den Inhalt werfen. Dabei sind zwei wesentliche Punkte zu klären: 1. Wo genau kommen die Daten her? 2. Wie fügen wir das Modell zusammen? Damit wird es jetzt kompliziert, denn nun ist Detailwissen gefragt. Was aber, wenn man so etwas noch nie gemacht hat? Den ganzen Beitrag lesen »
Auf Basis der bisherigen Überlegungen sollten wir nun wissen, an welchen Stellen im Unternehmen was in welcher Form und zu welchem Zweck geschieht und damit insbesondere, wo von wem welche Informationen benötigt werden. Nun verbleiben zwei weitere wichtige Fragen: Erstens, die Priorisierung der gewonnenen Ergebnisse aus Kosten-/Nutzen- bzw. Risikosicht und damit auch, wo und mit welchem Zeithorizont wir aus fachlicher Sicht eine (verbesserte) Planung und Steuerung am dringendsten benötigen. Zweitens, und das mag zunächst vielleicht überraschen, welcher technische Lösungsweg von der ersten Etappe bis zu unserem Ziel skaliert, mit unseren Anforderungen also souverän mitwächst. Dabei geht es jedoch noch nicht um technische Details. Vielmehr muss die Frage geklärt werden, wie sich bestehende technische Rahmenbedingungen, IT-Architekturen und Lösungskonzepte im Sinne der IT-Governance langfristig auf unser Vorhaben auswirken. Dazu gehört auch die Klärung der Frage, inwieweit wir Vorhandenes prinzipiell nutzen können und ob wir Lösungen kaufen oder doch selbst entwickeln müssen. Den ganzen Beitrag lesen »
In der letzten Folge hatten wir uns mit der grundsätzlichen Frage nach einer DWH-Strategie beschäftigt. Dabei ist deutlich geworden, dass zu Beginn geklärt werden muss, welche Bereiche des Unternehmens (vorrangig) im Data Warehouse abgebildet, welche Informationen also (vorrangig) aufgenommen werden sollen. Da bei Nutzung einer Data-Warehouse- bzw. BI-Lösung der “Appetit stets beim Essen kommt” (Sie können sich sicher sein, das ist grundsätzlich so, denn − optisch und vor allem inhaltlich − gut gestaltete Berichte üben eine magische Anziehungskraft aus), sind Vorüberlegungen zwingend notwendig. Nur so lassen sich die Datenmenge, aber auch das später darauf aufbauende Berichtswesen langfristig sicher beherrschen und die Investitionen in Mensch und Maschinen nachhaltig schützen. Denn die Möglichkeit, über etwas zu berichten bzw. etwas analysieren zu können, muss aus Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten stets in einem sinnvollen Verhältnis zu den einmaligen und vor allem laufenden Kosten der Lösung stehen. Das ist mitunter gar nicht so einfach. Wie findet man heraus, was überhaupt möglich ist? Den ganzen Beitrag lesen »
01.03.2011
Unser Data-Warehouse-Projekt (II) – die DWH-Strategie als erste Etappe auf dem Weg zur BI-Lösung
In der ersten Folge haben wir uns die DWH-Grundlagen angesehen. Spielen wir das nun einmal für Ihr Unternehmen durch. Sie haben einige wenige bis einige Dutzend unternehmensinterne und -externe IT-Systeme, die Ihnen Daten liefern könnten. Sie enthalten unzählige interessante Daten von Kunden, Lieferanten, aus der Produktion, der Entwicklung, dem Lager, dem Marketing, dem Controlling, der Finanzabteilung usw. So weit sehr gut, das ist Ihr Datenschatz, Ihr „Information Asset“. Den Schatz brauchen Sie für die Planung und Steuerung: Um einen Überblick über Ihre Finanzen zu behalten, um im globalen Sturm der Märkte wettbewerbsfähig zu bleiben, und zur Erfüllung einiger Berichtspflichten gegenüber Behörden und Abschlussprüfern ist er zudem meist auch ganz nützlich. Also erst einmal her mit allen Daten, könnten Sie nun sagen, man kann ja nie wissen, das könnte ja alles interessant oder wichtig oder beides sein. Und Plattenplatz ist schließlich billig, der neue Server auch. Doch Vorsicht! Den ganzen Beitrag lesen »
Aus eigener, mehrjähriger Erfahrung als Leiter eines Data-Warehouse-Projekts und zahlreichen von mir betreuten Studienprojekten und Abschlussarbeiten in Kooperation mit unterschiedlich großen Unternehmen aus verschiedenen Branchen weiß ich um die hohen Ansprüche, die der Aufbau einer Data-Warehouse-Lösung an die Beteiligten stellt. Manche Unternehmen haben daher mitunter Angst vor der eigenen Courage und verwerfen den Gedanken an ein eigenes Data Warehouse, ehe sie ernsthaft mit Überlegungen begonnen haben. Das ist oftmals unbegründet. Zwar ist ein Data Warehouse immer ein länger laufendes Projekt, doch trotz gewisser Kosten keineswegs unbezahlbar oder gar eine aussichtslose Sache. Man muss es nur richtig angehen. Wenn Sie noch neu im Thema sind und Ihr Wissen strukturieren und reflektieren möchten, Impulse für die Entscheidung suchen oder argumentieren, „wir sind zu klein dafür“, lade ich Sie ein, zu diskutieren, was es zu beachten gilt, um mit Ihrem Data-Warehouse-Projekt erfolgreich zu sein. Den ganzen Beitrag lesen »

